Heute Morgen starteten wir mit dem ehrgeizigen Plan, früh aufzustehen und all die Sehenswürdigkeiten zu erkunden, die sich auf unserer Liste präsentieren. Doch als wir aus dem Fenster schauten, wurde unser Enthusiasmus vom strömenden Regen auf den Strassen Kyoto’s weggespült – also wurde friedlich weitergeschlafen. Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hat und wir uns gut eingepackt fühlten, sind wir halbwegs trocken an unserem ersten Ziel (nach der kleinen Planänderung) angekommen.
Nijō Castle
Das Schloss war einst die Residenz für den Tokugawa-Shogun (General), aus einer Zeit des Friedens und der Stabilität Japans. Ein Merkmal welches uns im Schloss-Inneren sofort auffiel, sind die Holzböden des Hauses. Durch ihre raffinierte Mechanik erzeugen sie ein Geräusch, welches Vogelzwitschern nahe kommt – so wurden früher Eindringlinge und Spione entdeckt.





Kinkaku-Ji Tempel
Der einstige Ruhesitz vom Ashikaga-Shogun ist noch immer wundervoll anzusehen. Das «Goldene Pavillon» glänzt nicht nur wenn die Sonne scheint. Der strömende Regen hatte wohl auch seinen Vorteil, die Besuchermassen hielten sich heute bei diesem sehr beliebten Fotomotiv in Grenzen.



Unsere neue Ramen-Obsession
Was gibt es besseres nach einem kalt-nassen Tag, als eine dampfende köstliche Schüssel Ramen? Die gekochten Nudeln und die Suppe sind eine sehr willkommene Abwechslung zum Sushi und Sashimi.


Die Teller haben wir selbstverständlich sauber aufgegessen. Morgen darf sich die Sonne also wieder zeigen! Teller leer, Sonne her – ganz einfach.
