Osaka – Der insgeheime Rivale

Tokyo und Osaka – die beiden Städte die sich necken wie Geschwister, verschiedener könnten sie nicht sein. Wo in Tokyo auf der Rolltreppe links gestanden wird, steht man in Osaka auf der rechten Seite. Wo in Tokyo Blicke mit fremden vermieden werden, treffen sie in Osaka aufeinander. Wo in Tokyo das Geschäftsleben im Mittelpunkt steht, erfreut sich Osaka über eine scheinbar endlose Fiesta. Locker, offen und ohne «Stock im ***» kommen seine Bewohner daher. Zusammen aber sind die Grossstädte das Herzen Japans; wo Wirtschaft und Leidenschaft verschmelzen.

Osaka ist die kulinarische Hauptstadt des Landes, wo die Strassen mit herrlichen Düften des Street Foods durchtränkt sind und die Geschmacksnerven durch eine Reise der Aromen geschickt werden. Schnell wurden wir fündig nach den lokalen Spezialitäten: Takoyaki and Okonomiyaki. Lecker!

Hakone – Aufs Land mit dem «Bullet Train»

Mit dem Tokaido Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug machten wir uns auf den Weg von Tokio in die Höhen Hakone’s. Nach der Ankunft in Odawara ging es mit dem herkömmlichen Linienbus weiter. Dazu gilt es anzumerken, dass die Japaner extrem hilfsbereit sind und das Schienen- und Busnetz extrem gut organisiert ist. Sie helfen gerne weiter, wenn das mit dem Japanisch doch nicht so klappt. Heute keine Hast, keine Eile und nur entspannt.

平和の鳥居 – Heiwa no torii

In Hakone am Lake Ashi haben wir den Shinto-Schrein am Wasser besucht. Wahrscheinlich ist das nicht unser letzter Versuch spirituelle Erleuchtung zu finden.

Der heutige Höhepunkt: Essen, Trinken und Quality Time. In unserem Hotel dreht sich alles um Eleganz, Cocktails und Wohlfühlen. Die Bar steht ganz klar als Mittelpunkt im Konzept. Es gibt kein Restaurant, keinen Room Service, keine Rezeption – einzig und alleine die Lounge, die Bar, das Spa und das Zimmer.

Tokio – Zoo-Besuch und Höhen-Spektakel

Dem Jetlag vorgebeugt haben wir bereits letzte Nacht und heute morgen. Beizeiten sind wir raus zu unserem obligatorischen Zoo-Besuch. Der Ueno Zoo ist der älteste seiner Art in Japan und fasziniert mit einer Vielfalt von Tieren aus der ganzen Welt. Er wurde 1883 erbaut und erstreckt sich über 14 Hektaren inmitten des Ueno-Parks.

Ueno Ameyoko

Beim Ueno Ameyoko Markt stürzten wir uns kopfüber in ein Fest der Sinne, wo wir uns zwischen den Ständen von einem Duft zum nächsten treiben liessen. Ordentlich Rohmaterial wo man hinsieht. Als Nebenbeschäftigung gibt es Spielhallen voller Automaten um Plüschtiere, und sonstiges Unnützes, zu fangen – scheint aber der Renner zu sein bei den Locals. Als wäre das nicht genug, haben wir in der wahrscheinlich kleinsten Gasse des Viertels zufällig und ungeplant eine Bekannte aus unserer Heimatstadt angetroffen – ist die Welt echt so klein?

Asakusa

Der Sensoji Tempel und der Asakusa-Schrein: Wohl die touristischsten Attraktionen die wir bis jetzt in Japan gesehen haben. Die anliegende Nakamise Street unterstreicht das doppelt. Abgesehen davon, wird der Tempel immernoch für kurze Gebete verwendet. Nichtsdestotrotz und trotz all dem Trubel, ist die Ruhe im Tempel verblüffend.

Sky Tree

Schonmal Tokio von oben gesehen?
Atemberaubend. Mit einer Höhe von 634 Metern ist der Sky Tree eines der höchsten Bauwerke weltweit und lässt die rundumliegenden Wolkenkratzer winzig erscheinen. Der Fernseh- und Radioturm verfügt über eine Aussichtsplattform auf rund 450 Metern. Die 360-Grad Rundumsicht zeigt die ganze Metropole und uns wurde erst richtig bewusst, wie gross Tokio in Realität ist. Aufjedenfall ein Highlight vom heutigen Tag!

Shinjuku@night

Die Kabukicho-Gegend in Shinjuku ist Entertainment pur. Das lebhafte Viertel zeichnet sich durch seine Neonlichter, Bars, Restaurants, Karaoke, Nachtclubs und «Liebes-Knatter-Knatter-Hotels» aus. Entsprechende Angebote erhält man sofort und andauernd.

In einem kleinen Laden, wo der heisse Ramen-Topf, die Gyoza, das Waqyu Rind und der Reis mit frittiertem Poulet, mit unseren Essstäbchen zum Duell antraten, wurden wir dann auch zur später Stunde noch gesättigt.

Tokio – Die Ankunft

Willkommen in der verrückten Welt von Tokio, wo die Strassen vor Energie nur so strotzen.

Unsere Reise beginnt im gemütlichen Viertel Otsuka, wo das Tempo etwas langsamer ist, aber zum Anklimatisieren, perfekt. Hier bleiben wir die nächsten 2 Nächte.

Shibuya

In Shibuya befindet sich die weltberühmte Kreuzung inmitten dessen pulsierendem Zentrums. Sie gleicht einem brodelnden Haufen winziger Ameisen, die über die Strassen wuseln. Bei roten Fussgängerampeln füllt sich der Platz innert Sekunden und gibt einem das Gefühl ein Teil der Masse zu sein.

Shinjuku

Auf der weiteren Suche nach lebhaften Ecken in Tokio sind wir schliesslich in Shinjuku gelandet. Eine Mischung aus Wolkenkratzern, Neonlichtern, und… geschäftigen Menschen. Sich im Bahnhof Shinjuku zurechtzufinden, fühlt sich etwa an wie lebendig in einem Labyrinth teilzunehmen. Und… endlich gab es etwas zu essen: einen Spicey Hot Pot mit Meerestieren und Gemüse zum selber kochen. Geschmackstest: mehr als bestanden!

Unsere Reise nach Japan

Dieses Jahr starten wir in das Land der aufgehenden Sonne. Japan gehört zu den dichtest besiedelten Ländern der Welt und ist reich an Tradition, Kunst, Religion und Esskultur. Höflichkeit und Etikette gehören zum guten Ton. Wir sind gespannt was uns diese Reise zwischen moderner Fassade und reicher Kultur bringt.